Parkplatz???

Das Bürgernetzwerk Südliche Innenstadterweiterung lehnt die Einrichtung eines Parkplatzes im Sanierungsgebiet Parkstadt Süd ab. Ausgerechnet auf der Fläche, auf der ein grüner Pionierpfad angelegt werden sollte, stehen jetzt Autos. Wir fordern Politik und Verwaltung auf, umgehend mit der Anlage dieses Pfades zu beginnen. Schließlich ist bei den Veranstaltungen der Bürgerbeteiligung immer wieder versichert worden, dass der neue Stadtteil vom Grün aus entwickelt wird. Ein Parkplatz ist das Gegenteil von Grün.

Arbeitspapiere

Für die Gestaltung eines lebenswerten Quartiers sind die Themen „Wohnen“, „Grün“ und „Mobilität“ zentrale Anliegen von BÜSIE. Deshalb haben wir Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit diesen Bereichen besonders intensiv auseinander gesetzt haben. Die bisherigen Ergebnisse sind in drei Arbeitspapieren dargelegt.

Arbeitspapier Wohnen

Arbeitspapier Grün

Arbeitspapier Verkehr

Bürgerbeteiligung

Nach einem Bürgerbeteiligungsmarathon mit einer ganztägigen Auftaktveranstaltung, vier Themenabenden und einer zweitägigen Zielvereinbarungsveranstaltung reichen unsere Reaktionen von Be- bis zu Entgeisterung.
Natürlich freuen wir uns, dass viele unserer Forderungen aus dem BÜSIE-Positionspapier bei der Mehrzahl der Planungsteams präsent sind. Auch die konzeptionelle Planung des Einstiegs in den Prozess der Bürgerbeteiligung durch urban catalyst sehen wir positiv.

verfahrensschirm
Herr Overmeyer unter dem Schirm der Aufgabenstellung

Die Zielvereinbarungen des kooperativen Verfahrens wurden so offen formuliert, dass sich die Erreichung der Ziele schlecht überprüfen lässt.
Warum wird so ein Geheimnis um das Begleitgremium gemacht?
Warum tagt es nicht öffentlich?
Warum werden wir nicht beteiligt?
Wir werden genau hinsehen müssen, ob eine Gentrifizierung des neuen Quartiers und der umliegenden Viertel wirkungsvoll behindert wird und eine echte Bürgerbeteiligung im Sanierungsverfahren zum Zuge kommt.

begleitgremiumDie anwesenden Mitglieder des Begleitgremiums

Startschuss für die Bürgerbeteiligung am 18. April 2015

unter dem Motto „parkstadt süd entdecken“

Für einen sonnigen Samstagmorgen um 10 Uhr beachtlich: Rund 350 Interessierte waren gekommen, um sich über die Beteiligungsmöglichkeiten bei der Entwicklung des neuen Quartiers zu informieren, um die fünf Planungsteams kurz vorgestellt zu bekommen und vor allem um das Gelände per pedes zu erkunden. auft_spazierDazu war das 115 ha große Gebiet in sechs „Spazierräume“ aufgeteilt worden. Allerdings fanden alle sechs Spaziergänge parallel statt, so dass man sich – leider – für den Gang über eines der Teilgebiete entscheiden musste.
Ausgestattet mit Plänen des Spazierwegs war Jeder aufgefordert, persönliche Lieblingsorte, Problem-Stellen und solche mit besonderen Entwicklungsmöglichkeiten zu verzeichnen. All diese Anmerkungen sollen ausgewertet werden.  Exif_JPEG_PICTURE Exif_JPEG_PICTURE

An unterschiedlichen Punkten des Rundgangs gab es von sogenannten „Scouts“ Informationen zur Geschichte und aktuellen Besonderheiten des Gebiets. Auch BÜSIE-Engagierte waren als solche „Scouts“ im Einsatz. auft_raum3
Nach sieben Stunden „parkstadt süd entdecken“ war klar, dass noch Vieles zu erkunden und zu entwickeln ist, damit die kommenden vier öffentlichen Themenabende ab Mai tragfähige Konzepte für die Zukunft des neuen Stadtquartiers erbringen! Exif_JPEG_PICTURE

 

Veranstaltung am 29.04.2014

BÜSIE hatte die im Rat vertretenen Parteien zum Kandidatencheck eingeladen und alle sind gekommen.

Kandidaten 1

Kandidaten2

Trotz Fußballspiel und interessanter Alternativveranstaltungen kamen ca. 40 Interessierte.

Publikum

Martin Stankowski, der bis zum Ausklang mit Bier und Brezel dabei war, hat diesen Kommentar in Meine Südstadt geschrieben.

Einladung

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Am 29. April um 19 Uhr wollen wir die Kandidaten zur Kommunalwahl checken.

Ort: Bürgerhaus Stollwerck, Raum 416
Dreikönigenstr. 23, Köln-Südstadt

Im Rat vertretene Parteien stellen ihre Positionen zur Umsetzung des ESIE-Konzepts vor und diskutieren mit uns. Im Vordergrund stehen dabei:

  • Die Fortsetzung des inneren Grüngürtels
  • Aspekte von Ökologie, Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit
  • Die Beteiligung der Bürger an der Planung und Gestaltung

Hier ist unser neuer Flyer zum Runterladen.